Die Mecklenburgische Ostseeküste

Die Mecklenburgische Ostseeküste erstreckt sich von der Ostseite der Lübecker Bucht bis hin zum Fischland, das einst die Grenze zu Vorpommern bildete. Dazwischen liegt eine Reihe von mondänen Seebädern, mit so klangvollen Namen wie Boltenhagen, Rerik, Kühlungsborn, Heiligendamm, Warnemünde und Graal-Müritz.

Heiligendamm wurde im Jahre 1793 als erstes deutsches Seebad durch Großherzog Friedrich Franz I. von Mecklenburg gegründet. Ein Gedenkstein am Kurhausplatz, der sich zur Ostsee und der 200 Meter langen Seebrücke hin öffnet, erinnert an die exklusive Vergangenheit von Heiligendamm. Abgesehen von ihrem klassizistischen Ambiente, erlangte die Weiße Stadt am Meer als Schauplatz des G8-Gipfels 2007 erneut internationale Aufmerksamkeit.

Zwischen den Ostseebädern Rerik und Kühlungsborn wartet der Bastorfer Leuchtturm darauf, seine Besucher mit der Landschaft vertraut zu machen. Vom höchst gelegenen Turm Deutschlands reicht die Sicht bei klarem Wetter sogar bis zu der Schleswig-Holsteinischen Ostseeinsel Fehmarn. Mit einem Blick gen Süden erfasst man die Kühlung. Diese dicht bewaldete Hügelkette ist eine in der letzten Eiszeit entstandene Endmoränenlandschaft. 

Landschaftlich gesehen ist die Mecklenburgische Ostseeküste also von ganz besonderem Reiz. Endlos lange Sandstrände und Steilküste wechseln sich ab. Das leicht zerklüftete Hinterland eignet sich zum Wandern und Radfahren. Zwischen Wiesen und Feldern lassen sich dort auch etwa 40 Großstein- und Hügelgräber aus der Bronzezeit, sowie zahlreiche Überreste von slawischen Burgwällen entdecken. So bietet sich Ihnen nicht nur die Möglichkeit auf den Pfaden der kaiserzeitlichen Badegäste zu wandeln, sondern ebenso auf den frühgeschichtlichen Spuren, die die Zeit in dieser Region hinterlassen hat.

© Hotel Redaktion (HZP)

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